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Füttern allein reicht nicht

In Deutschland haben wir glücklicherweise kaum ein Problem mit streunenden Hunden, doch ist die Zahl wild lebender Katzen größer als mancher vermuten würde. Besonders in Schrebergartenkolonien, auf brachliegenden und verwahrlosten Flächen, Fabrikgeländen oder Hinterhöfen und vor allem auf Bauernhöfen sind größere Katzengruppen anzutreffen. Hier leben sie in lockeren Sozialverbänden meist recht friedlich miteinander. Eindringlinge werden allerdings rigoros vertrieben.

Oft finden sich mitleidige Menschen, die diese Katzen füttern, doch dadurch allein wird das Katzenelend nicht nachhaltig bekämpft.

Die einzige Lösung ist die konsequente Kastration einer Katzenpopulation und das anschließende Belassen der Tiere an ihrem angestammten (Futter-) Platz. Die Kastration frei lebender Katzen ist Tierschutz mit Verstand!

Leider jedoch fehlt diese Erkenntnis sogar manchem Tierarzt. Teilweise wird heute noch Katzenhaltern empfohlen, eine Kätzin einmal Junge bekommen zu lassen.

Unsere Aufgaben

Satzungsgemäß kümmern wir uns in erster Linie um herrenlose bzw. gefundene Katzen, die von verantwortungslosen Menschen - meistens sogar unkastriert - ausgesetzt wurden.

Das bedeutet im Einzelnen:

  • wir lassen sie kastrieren, um ihrer unkontrollierten Vermehrung entgegenzuwirken und dadurch die Zahl der unerwünschten hungernden und gejagten Tiere zu verringern
  • wir helfen kranken und notleidenden Katzen, indem wir sie mit Futter versorgen und ihnen, wenn nötig, eine angemessene tierärztliche Versorgung zuteil werden lassen
  • wir vermitteln die Tiere, soweit möglich, in gute Hände und verschaffen ihnen damit ein von beauftragten Mitarbeitern kontrolliertes, liebevolles Zuhause.

Unsere aktiven Vereinsmitglieder sind dabei unermüdlich ausschließlich ehrenamtlich tätig.

Mit dieser praktischen Tierschutzarbeit erfüllen wir auch eine wichtige kommunale Aufgabe, denn Fundtiere müssten normalerweise von der jeweiligen Kommune versorgt und betreut werden. Darüber hinaus leisten wir einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Schutz der Natur.

Auch Sie können helfen

Tierschutz in dieser Form ist sehr teuer. Die Ausgaben für Kastration, sonstige tierärztliche Versorgung, Futter und wöchentliche Inserate zur Vermittlung von Tieren summieren sich jährlich auf einen fünfstelligen Betrag. Wir decken diese Kosten über Mitgliederbeiträge, über die Erlöse von Flohmarktverkäufen und Infoständen.

Hauptsächlich sind wir jedoch auf Spendengelder angewiesen, da wir weder von der Stadt Ulm noch von der Stadt Neu-Ulm oder den umliegenden Gemeinden finanziell gefördert werden.

Zusätzlich benötigen wir dringend die aktive Mithilfe möglichst vieler Tierfreunde.

Wenn auch Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen wollen füllen Sie bitte den Mitgliedsantrag aus und senden uns diesen per Post zu.

Unsere Vision

Viel zu häufig kommt es vor, dass frei lebende, herrenlose Katzen dort wo sie leben nicht mehr geduldet werden. Dann ist es, gerade für Katzen die scheu und somit kaum vermittelbar sind, extrem schwierig, eine geeignete Bleibe zu finden. Oft kommt erschwerend hinzu, dass sie "ganz schnell weg müssen" und sie andernfalls Gefahr laufen, vergiftet oder erschossen zu werden.

Neben einer Verstärkung unserer bisherigen Arbeit streben wir daher die Einrichtung eines großen Katzengeheges für solche Fälle an. Die Suche nach einem Grundstück zur Pacht, das einigermaßen verkehrsgünstig gelegen ist, verlief bisher leider ergebnislos. Für geeignete Vorschläge wären wir sehr dankbar.
 

Vermittlungsgebühren:

Die KATZENHILFE gibt Tiere nur mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr ab.

Für die Vermittlung einer Katze erheben wir eine Gebühr. Die Höhe der Schutzgebühr richtet sich nach der medizinischen Grundversorgung durch den Tierarzt, entsprechend dem Alter der Katze.
Alle weiteren Kosten für die Unterkunft, Verpflegung, Betreuung oder erhöhtem medizinischen Aufwand werden von der KATZENHILFE getragen und nicht an den neuen Tierhalter weiter gereicht. 
Es sollte jedem Tierhalter sehr am Herzen liegen, eine gesunde und medizinisch gut versorgte Katze zu erhalten und dafür auch einen verhältnismäßig geringen Bertrag auszugeben.

Die Pauschalbeträge für die Vermittlung einer Katze liegen bei:

Katze kastriert                    85,00 Euro  
Kater kastriert                    60,00 Euro
Welpe                                 35,00 Euro  

Alle Tiere sind entwurmt, entfloht und vom Tierarzt untersucht.
Ist das Tier geimpft, müssen die Impfkosten von den neuen Besitzern erstattet werden. Im Gegenzug erhalten sie bei der Vermittlung den Impfpass des Tieres.                      

© 2012 KATZENHILFE Ulm/Neu-Ulm und Umgebung e. V.
Wir sind Mitglied im Deutschen Tierschutzbund und dem Landestierschutzverband Baden-Württemberg
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